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Erster Band.
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in Zinspflicht zu haben, deren Grofsmuth er hinwie-der zum grösten Glücke ansprechen durfte, um zu sei-nem Unterhalte heyzutragen.

Lord Clive’s Feinheit, Hasting’s tief eingehenderMachiavellismus und Lord Cornwallis Klugheit hattenes sich nacheinander zur Aufgabe gemacht, die Kom-pagnie in die verwickelten Interessen jener Staaten zuziehen, und sie bey deren Streitigkeiten mit einerscheinbar angenommenen Rechtlichkeit ins Mittel tre-ten zu lassen, Immer trat sie als Schiedsrichter auf,und, auf Verträge sich stützend, stand sie dem Schwa-chem bey, um dann mit ihm die dem Stärkern, dereinst furchtbar hätte werden können, abgenommeneKeute zu theilen. So war es ihr mit Hülfe der Ma-ratten und Nizams im Jahre 1792 gelungen, Tippoo-Saiib zu unterdrücken, dem sie es nicht verzeihenkonnte, dafs er an Ludwig XVI. Gesandte mit demVorschläge, sie aus Indien vertreiben zu helfen, ab-geschiclit hatte.

Zwey Jahre später griffen die Maratten ihrerseitsden Nizam an, überschwemmten sein Land mit zwey-malhunderttausend Mann und plünderten es in demAugenblicke, wo die Kompagnie, -über ihre errunge-nen Vortheile eingeschlummert, nicht daran dachte,diesem Fürsten, den sie unter ihrer Vormundschafthielt, zu Hülfe zu eilen. Mochte ihn nun Unzufrie-denheit über den wenigen Eifer, den man bey seinerUnterstützung gezeigt hatte, oder Verlangen nach Un-abhängigkeit dazu bewogen haben, genug, er vertrauteeinem öfficier, Namens Raymond, den Auftrag an,ihm eine Armee von fünfzehntausend Mann auf euro-päische Weise zu organisiren, zu deren Besoldung mandiesem die Einkünfte einer reichen Provinz iiberliefs.

Seit dem unglücklichen Vertrage von Seringapat-