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nam war Tippoo-Saeh , der die Hälfte seines Reichesdadurch -verloren hatte, auf Nichts als Rache bedacht.Frankreich , der Anarchie hingegeben und durch denVerlust von Pondichery entmuthigt, schien all denVortheil vergessen zu haben, den es aus der Stim-mung deT Völker Hindostans gegen die englische Kom-pagnie ziehen konnte. Nicht ein Schilf, nicht einMann wurde nach Indien geschickt, und aus der Sorg-losigkeit der Gouverneurs von Isle - de-France hätteman schliefsen sollen , dafs ihnen das Daseyn zweyerHalbinseln am Ganges ganz unbekannt sey. Truguetallein fiel es zu Ende des Jahres 1796 ein, dem Sul-tan von Mysore Hülfe zukommen zu lassen j alleindas Vorhaben dieses Ministers , auf die Möglichkeitgegründet, Bataillons aus Negern organisiren zu kön-nen , die nie aus den Pflanzungen gekommen waren,erreichte nicht einmal den Anfang der Ausführung.Um den Zweck zu erreichen, hätte es eines Kerns vonalten Truppen bedurft; aber der republikanischen Re-gierung fiel es nicht ein, den Versuch zu einer sol-chen Entsendung zu machen.
Einige Abentheurer waren nahe daran, das zuvollbringen, was Ludwig des XVI. Schwachheit undder Wohlfahrts-Ausschufs aus Mangel an Kenntnifs inBezug auf die Vortheile der Kolonieen vernachlässigthatten. Ein Korsar, Namens Ripaud, der an die Rüstevon Mangalore geworfen, Tippoo vorgeführt wurde,hatte ihm die Siege der republikanischen Armeen inEuropa erzählt und in ihm dadurch die Hoffnung auf’sNeue erweckt, von den alten Bundesgenossen seinesVaters Unterstützung zu erhalten. Er schickte eineGesandtschaft mit einem Allianz-Entwürfe, der dem Di-rektorium vorgelegt werden sollte, nachlsle-de-France ;kein europäischer Diplomat hätte sich dieses wohl er-