untergeordnete Nabobs und denNizam zu Bundesgenos-sen; von letzterem aber war zu verniulhen, als er seineenglischen Garde - Bataillone zurückschickte und sich >Raymond in die Armee warf, dais er über kurz oderlang zu der Politik seines Vorgängers , der unter Hy-der-Aiy’s Fahnen gelochten hatte, zurückkehren würde. '
Allein die Kompagnie war für sich selbst schon 'furchtbar genug; denn die drey Präsidentschaften, ausdenen sie bestand , bildeten eigentliche Reiche. Die ibedeutendste derselben umfafsle Calculta , Bengalen, jdie Küste von Ürixa und das reiche Ganges-Thal bis IOude ; in ihr war der Mittelpunkt der Oberregierung, [und an Macht und Reiduhum stand sie dem Mutter-lande nur wenig nach. Die zweyte, aus cku Besitzun-gen Dekans, um Madras herum, bestehend, hatte in .ebengenannler Stadt ihren Sitz. Die dritte endlich, zu -Bombay eingesetzt, begriff die Niederlassungen an derKillte von Malabar und Surate, sowie die am persi-schen Meerbusen errichteten Comptoirs. Die Streitkräf- 1*te , die den verschiedenen Präsidentschaften zu Gebote :standen konnten sich immer auf fiiniündzwanzigtau-send Europäer und sechzigtausend gut organisirte Sea-poys belaufen.
Diefs war Indiens Zustand , als ich es unternahm, i
' 1uns eine unmittelbare Verbindung damit zu eröffnen. 1
Ich war überzeugt, dafs diefs das wahre Mittel sey,England den Herzstofs zu versetzen; denn damals warfür England Indien Alles; vom amerikanischen Fest-lande ausgeschlossen, stand ihm jene reiche Hälfte derErdkugel nicht zu Gebote.
Drey Zwecke hatte die Expedition nach Egyp-ten: |. eine französische Kolonie am Nil zu begrün-den, die , ohne das System des Landbaues durch Skla-ven anzunehmen, der Republik für St. Domingo und