Band 
Erster Band.
Seite
242
JPEG-Download
 

242

meine Abreise aufsehieben; das Direktorium, das we-gen Bernadotle Genugthuung erhalten balle, besiandauf derselben; und ich, auf die VV hl gebracht, michzu stürzen pder zu gehorchen, gab nach.

D as Direktorium, in der Freude, meiner los zuwerden, bewilligte mir Alles. Im strengsten Geheimtraf ich die Anstalten zu meiner Abreise; es warzu einem günstigen Erfolge nothig und hob den son-derbaren Charakter der Expedition noch mehr heraus.Nie wurden so furchtbare Zurüstungen besser verbor-gen gehalten.

Den 10. May ijy?. begab ich mich nach Toulon.Den 19. gieng ich mit drey zehn Linien-Schiffen, sechsFregatten und mit Transport-Schiffen, auf welchen sichfiinfundzwanzigtausend Mann Landungs-Truppen befan-den , unter Segel. Zur» See stiefsen mehrere aus denHafen von Bastia, Genua und Civita-Vecc%ia ausgelau-fene Geschwader mit sieben bis achttausend Mann, dieeinen Thcil meiner Expedition ausmachten, zu mir. Deng. Juny langten wir vor Malta an-

D ort hatte man mit einer kleinen Anzahl franzö-sischer Offiziere, die mehr an ihrem Lande, als an die-ser .— unter ihrer Hinfälligkeit erliegenden Edel-mannschaft hiengen, Einverständnisse unterhalten. DerOrden war aul unsern Besuch nicht gefafst, und hattekeine Anstalt zur Vertheidigung getroffen. Hätte ichmich Malta’s nicht bemächtigt, so war Nichts so gewifs,als dafs die Engl Inder es gethan haben wurden, unddoch war dieser Posten, als Zwisphenpunkt für unsereKommunikationen mit Frankreich, unentbehrlich. Ichfürchtete immer, ein aller Rest frühem Ruhmes möch-te die Ritter zur Vertheidigung bestimmen, wodurchdie Expedition aufgehalten und sogar vereitelt werdenkonnte; zum Glücke ergaben sie sich schneller noch,