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Erster Band.
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Ihre Rciterey, ungefähr aus zwanzigtausend Pfer-den bestehend, überschwemmte die berühmte Ebenevon Esdreion, auf welcher die Division Kleber, zweyVierecke bildend und von allen Seiten umringt, sichmit einer bewundernswerthen Ausdauer behauptete.

Meine Erscheinung war für die Feinde ein Don-nerstreich: durch den unbesiegbaren Widerstand vonKlebers Vierecken schon vorher enlmuthigt, wagtensie es nicht weiter , sich mit den frischen Truppen,die ich herbeyfiihrte, zu messen; der ganze Haufenfloh mit verhängtem Zügel davon; wir nahmen dasDorf Fouli mit demBajonnete weg. In gänzlicher Auf-lösung gieng die ottomanische Armee auf der Brückevon Giz-el-Mesanieh wieder über den Jordan und zogsich nach Damask zurück.

Dieser sonderbare Sieg machte einen so wunder-baren Eindruck auf die Feinde, dafs sie sich währendder ganzen Dauer der Belagerung nicht mehr getrau-ten, unsere Armee zu beunruhigen. Ich liefs Kleber zuNazareth, und mit den übrigen Truppen kehrte ichvor St. Jean-d’Acre zurück.

Die Belagerung gieng mit Hartnäckigkeit, alleinmit geringem Erfolge vor sich. Die Türken, durch dieEngländer von Sidney-Smith’s Geschwader unterstützt,und von Phelijrpeaux und Tromelin geleitet, verthei-digten sich muthig.

Schon waren fünf Stürme abgeschlagen w'orden,als eine zu Rhodus ausgerüstete Flottille den Festplatzauf’s Neue verproviantirte; auch hatte sie das berühm-te , durch den Admiral Hussein - Pascha auf europäi-sche Weise disciplinirle Korps mitgebracht. In <TerHoffnung, der Ankunft dieser Verstärkung noch zuvor-zukommen, liefs ich einen sechsten Sturm versuchen.

Napoleon's Leben, iter Band. 17