Band 
Erster Band.
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Wir wurden wieder zurückgeschlagen. Nun hlieb unskeine Hoffnung zur Eroberung des Festplatzes mehrübrig. Durch eigensinnige Fortsetzung der Belagerunghätte ich mich dem Verluste meiner kleinen Armeeausgesetzt. Ich war genöthigt, die Anordnungen zrmeinem Rückzuge zu treffen.

Doch so wenig war ich an Unfälle gewöhnt, dalsich mich nicht entschliefsen konnte, von meinem Vor-haben abzustehen, ehe ich noch ein letztes Mal meinGlück versucht haben würde. Kleber war eben wie-der zu mir gestol'sen; seine Truppen waren frisch;ich schmeichelte mir, durch sie endlich mit einem Fest-platze fertig zu werden, dessen offene Breschen uns dieMöglichkeit des Gelingens zeigten. Den io. May er-neute ich, Morgens und Abends, zum siebenten undachten Male den Angriff. Der Feuereifer meiner Trup-pen schien ihre Kräfte gesteigert zu haben; alleinNichts war im Stande, die hartnäckige Unerschrocken-heit der Belagerten zu erschüttern.

Den 21- May hob ich die Belagerung auf und kehrtenach Egypten zurück. Unterwegs verwüsteten wir dasganze Land,’ sowohl um uns die für unsern Zug durchdie Wüste nöthigen Hülfsmittel zu verschaffen, alsum den Türken Nichts übrig zu lassen, was ihnen ihreAnnäherung an die Gränzen Egyptens hätte erleich-tern können. Alles , w r as nur von Verwundeten undKranken mitgeführt werden konnte, nahm ich mit.Nur fünfzig Pestkranke waren nicht im Stande, unszu folgen. Es wäre .grausam von uns gewesen, siedem rohen Djezzar zurückzulassen. Ich liel's ihnenOpium geben, um ihnen einen Tod ohne Leiden zuverschaffen- Uebelgesinnte versäumten nicht, eineneue Anklage defshalb gegen mich zu erheben, undfür diefsmal gebe ich zu, dafs ich Unrecht hatte, Hin-