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gerissen von einem sehrnatürlichen Gefühle der Mensch-lichkeit, das ich im ähnlichen Falle für mich seihstansprechen würde, hatte ich nicht überlegt, dafs dieseHandlung, die mir durchaus keinen wesentlichen Vor-theil brachte, Stoff zu verleumderischen Auslegungengeben würde. Ich hätte diese Unglücklichen deu Tür-ken preisgeben sollen, weil diefs nun einmal das har-te, ihnen vom Schicksale beschiedene Loos war.
Nach Egypten zurückgekehrt, nahm ich mit demGros der Armee den Weg nach Cai'ro. Ich langte am14. daselbst an. Kleber kehrte nach Damiette zurück ^eine starke Besatzung lief« ich zu Cattieh. Währenddieser Zeit hatte Desaix die Unterwerfung Ober-Egyp-tens vollends züStande gebracht, und durch die Schlachtvon Semanhout den Angelegenheiten der Mameluckenden letzten Streich versetzt.
Der geringe Erfolg meiner Unternehmung nachSyrien liefs mich noch lebhafter das Bedürinifs er-kennen, mich, um auf den Geist der Völkerschaftendadurch einzuwirken, mit den Dienern des Islamis-mus in Gemeinschaft zu setzen. Nach meinet 1 Rück-kunft von Salschick machte ich ihnen daher den Vor-schlag , einen Fetwah zu erlassen,*• wodurch sie demVolke aufgeben sollten, dem Ohßrgeneral den Unter-werfungseid zu leisten. Ueber diesen Vorschlag er-blafsten sie, und ein Greis aus ihrer Mitte antwortetemir : Warum wollen Sie nicht mit Ihrer ganzen Ar-mee zum Islamismus übertreten ? dann würden hundert-tausend Mann unter Ihre Banner eilen, und wenn Siesolche auf Ihre Weise disciplinirt haben würden, könn-ten Sie das arabische Vaterland wieder herstellen undden Orient unterwerfen. Die einzigen Hindernisse,welche ich ihnen dagegen vorzustellen, hatte, wa-ren die Beschneidung und die Enthaltung vom Weine.