Band 
Erster Band.
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und Abukir zum Aufbruche bereit. Den Tag darauf griffich die Türken an.

Ihr gröfstes Vertrauen setzten jene Tollköpfe inihre Reiterey; aber, zur See gekommen, hatten diesekeine bey sich: auf diese sonderbare Kombinationgründete sich mein Angriffsplan. Die zwey Ver-schanzungs-Linien, die sie zur Sperrung der Halb-insel in der Eile angelegt hatten, wurden trotz deshartnäckigen Widerstandes, den sie leisteten, nacheinander genommeu. Zu gleicher Zeit gelang es Mu-rat, meinen Befehl, mit feinigen Schwadronen zwi-schen ihre Linien zu dringen und Schrecken in den-selben zu verbreiten , zu voilführen. Alle wolltensich um die Wette in ihre Schiffe flüchten', hiezu waraber keine Zeit mehr. Was nicht, niedergemacht wur-de, fand seinen Tod in den Wellen. Von zwölf-; bisdreyzehntaus.end Mann, welche gelandet waren, entka-men blofs zweytausend , die sich in das Fort flüchte-ten, und zweyhundert andere, die zusammt dem Pascha,der den Oberbefehl führte, gefangen wurden. AllesUebrige wurde getödtet oder iu’s Meer geworfen. Un-ser Verlust bestand ungefähr in tausend schlagunfähiggewordenen Leuten. Es machte mir dieser Sieg um sogröfsere Freude, als dadurch die Demüthigung, dieder unserer Flotte begegnete Unfall an den Namen Abu-kir für uns geknüpft hatte, wieder abgewaschen wur-de. Nach einer lebhaften Bombardirung ergab sichdas Fort den 2- August.

Unsere Lage in Egypten wurde durch diesen Siegso sehr befestigt, dafs fünf- bis sechstausend Mannjährlicher Verstärkung hingereicht haben würden , umuns für immer daselbst zu behaupten.

Dringendere Angelegenheiten nahmen zu jener Zeitmeine Aufmerksamkeit in Anspruch. Schon vor St. Jean-