Band 
Erster Band.
Seite
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als sie, vermöge des Teschner Friedens Bürge des Zu-standes von Deutschland , das Reich durch die Aus-dehnung, die man dem Säkularisirungs - und Entseliä-digungssysteme gehen wollte, von einem gänzlichenUmstürze bedroht sah. Und, wenn auch nicht die Po-litik dem Kaiser Paul es angerathen hätte , sich leb-haft der Vorgänge in der Schweiz, in Turin, in Romund im Mittelmeere anzunehmen, so wäre er dochdurch die Zuneigung, die er von jeher für den Malthe-serorden bezeigte, ganz einfach dazu bewogen worden.

Das Petersburger Rabinet sah den Vortheil seinerLage vollkommen ein, und durch die augenscheinli-chen Gefahren, die das allgemeine europäische Systembedrohten, dazu bewogen, schickte es den FürstenRepnin erst nach Berlin, dann nach Wien, in der Ab-sicht, sowohl diese «beyden Hofe zu bewegen, von allerEntschädigung in Deutschland abzustehen, als um sichmit denselben über die Mittel zu berathen, wodurchman die Ehrsucht des Direktoriums in die durch dieVerträge bezeichnten Schranken zurückweisen könnte.

Der erste Gegenstand seiner Sendung war leicht zuerfüllen; denn Friedrich Wilhelm fand in den Aus-drückenrdes Vertrages von Campo-Formio selbst dieWege, um zu dem Wiederbesitz von Geldern zu ge-langen , so wie man das Entschädigungssystem aufge-ben wollte. Allein bedenklicher in Bezug auf denzweyten Artikel, bestand Preuf'sen auf Beybehaltungseiner Neutralität. Der junge König, von der Liebezum Guten beseelt, und die Vortheile des Friedens zuhoch anschlagend, war nur darauf bedacht, die durchdie Verschwendung seines Vaters dem Staate erwach-senen Nachtheile wieder gut zu machen. Er war derUeberzeugung, dafs die Politik ihm keine andere Be-rücksichtigung auferlege, als die, seinen Gränzeu