Band 
Erster Band.
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■und seiner Flagge die gehörige Achtung zu sichern,und den Wohlstand seines Landes zu befördern, wah-rend seine Nebenbuhler es sich angelegen seyn Hes-sen , den ihrer Länder zu zerstören. Schwerer Ta-del hat sich gegen die Geschäftsführung seines Mini-sters, des Grafen Haugwitz, erhoben, und auch durchdie einige Jahre später von dem berühmten Lombardherausgegebene beredte Vertheidigungs - Schrift istnicht hinlänglich erwiesen, dafs das Berliner Kabinetdie ihm von den damaligen Umständen gebotenenVortlieile nach ihrem ganzen Umfange erkannt habe.Es läfst sieh freylich nicht in Abrede ziehen, dafsPreufsens Lage sehr kitzlich war ; es befand sich indem Falle aller Mächte zweyten Pianges, wfenn sieaufgerufen werden, das Gleichgewicht zwischen zweyüberlegenen Massen zu erhalten, die im Begriffe sind,gegen einander zu stofsen. Für welche Seite das Ber-liner Kabinet sich immer erklärte, so konnte die Wa-ge auf eine Art sich neigen, die in der Folge allesGegengewicht vergeblich gemacht haben würde; undkeiner geringeren Verlegenheit setzte es sich aus,wenn es bey Zerstücklung des deutschen ^Reiches,der Unterwerfung der Schweiz und Italien’s laüfsigerZuschauer bleiben wollte. Eine bewaffnete Vermitt-lung hätte vielleicht bey weitem besser , als einestrenge Neutralität , grofsem Unglücke vorgebeugt.'Jene Gattung von Vermittlungen , zu rechter Zeit undin einen passendem Sinne angewendet, setzt immereine weit umsehende und tiefe Politik voraus ; auchist all’ der Logik Lombard’s der Beweis nicht gelun-gen , dafs Preufsen in jenem entscheidenden Augen-blicke die seinen Kräften angemessenen Anstrengun-gen zu Abwendung des bevorstehenden Krieges ge-macht habe. Hätte es sich mit Festigkeit, Offenheit