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Direktoren, die durch Laharpe und Ochs ersetzt wur-den, gedrungen. Ersterem war wenig an dieser Er-nennung gelegen; alleiu die Furcht, man möchte ihnbeschuldigen, sein Vaterland in den Abgrund gestürztzu haben, ohne den Mulh zu dessen Rettung zu be-sitzen , bestimmte ihn zu deren Annahme.
Bald hierauf, den 19. August, wurde ein Vertragzwischen der Schweiz und Frankreich zu Paris unter-zeichnet. Zur Ehre der Unterhändler Jenner und Zelt-ner sowohl, als der helvetischen Regierung, mufs manannehmen , dai's die Bedingungen desselben durch dieGewalt vorgeschrieben, und durch die Weigerung al-ler benachbarten Mächte, zu Gunsten der Unterdrück-ten in’s Mittel zu treten, gerechtfertigt wurden; denndurch dieses Offensiv- und Defensiv-Bündnil's wurde derSchweiz die Lieferung eines Kontingents und die An-legung zweyer Militair- Strafsen auferlegt, von denendie eine nach Italien, die andere nach Schwaben füh-ren sollte. Es war diefs fiir Helvetien schlimmer, alswenn es erobert und förmlich mit Frankreich verei-nigt worden wäre ; denn in Kriegszeiten mufste es dieganze Last der Aushebungen, der Steuern und desSchauplatzes der Feindseligkeiten tragen, ohne je eineHoffnung zu irgend einer Ausgleichung zu haben, Dergeringe Preifs für.dieses Opfer war die Erwerbung desFrickthales, und das Versprechen, die Schweiz inner-halb drey Monaten räumen zu wollen — eine betrüg-liehe Klausel, deren Erfüllung unmöglich und sogarmit dem übrigen Inhalt des Vertrags im Widersprucheschien.
Während also das helvetische Direktorium unterso traurigen Vorbedeutungen sein Geschick an diefranzösische Republik knüpfte-, ward fes ;im Innerndurch einen Bürgerkrieg bedroht. Die Verwirklichung