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Erster Band.
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einer mit so grofseni Widerwillen angenommenen Kon-stitution liatte noch nicht hinreichend geschienen;man verlangte noch weiter die Leistung eines feyerli-chen Eides der Treue, wodurch auf’s Neue ein blofserFörmlichkeits-Akt den tumultuarischen Entscheidungender Volks-Versammlungen anheimgestellt wurde. Die-ser im gröfsern Theile des Schweizer-Landes geleisteteEid fand in den kleinen Kantonen den lebhaftestenWiderstand. Schwyz und Unterwalden schwuren* ehersterben, als sich demselben unterwerfen zu wollen.Das Direktorium- nahm es sehr übel, dafs die SöhneWilhelm Teils es wagten, sich für freyer, als die Jako-biner, zu halten.

Um zu imponiren, begab sich Schauenburg mitTruppen nach Luzern ; da seine Unterhandlungen aberfruchtlos blieben, entschlofs er sich, diesen Keim derWidersetzlichkeit in den Alpen zu ersticken, und diri-girte zwey Kolonnen gegen den Kanton Unterwalden:man weifs, dafs derselbe aus einem kleinen Thale be-steht, in welches man vom Oberlande her über denBrunig-Berg, und von der Nordseite über den Luzer-ner-See gelangt. Eine von Thun abgegangene Kolonnelandet zu Brienz, klimmt den Fnfspfad des Brunigshinauf, und zieht sich auf Saxelen herunter ; eine an-dere, zu Luzern eingeschifft, zeigt sich vor Stanzstadt.Zwey bis dreytausend erbitterte Bauern mit einer un-bedeutenden und schlecht bedienten Artillerie ver-mochten Nichts gegen sieben bis achttausend aus hun-dert Gefechten siegreich hervorgegangene Krieger ;war ihnen aber auch der Sieg unmöglich, so verkauf-ten doch die meisten derselben ihr Leben theuer ge-nug, und unterlagen, nach einem zweytägigen, bluti-gen Kampfe als Helden. Selbst Weiber ergreifen dieWaffen der Gefallenen, sterben eines Todes, den si«