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dings hatte es dem Turiner Kabinet acht Millionengekostet , in seinem Briefwechsel mit Oestreich zufäl-lig den VV r unscli geä'ufsert zu haben, sich der Franzo-sen entledigt zu sehen. Joubert, den diese neue Er-pressung mahnte, auf seiner Hut zu seyn, und benach-richtigt, dafs Karl Emmanuel heimliche Zurüstungenmache , glaubte ihm bey dem Bruche zuvorkommenzu müssen. Zuerst liefs er auf die Kunde von demEinfalle in die römischen Staaten durch den Gesand-ten Eymar auf die Erfüllung des Vertrages vom ver-gangenen Jahre dringen, wodurch der König sich ver-bindlich gemacht hatte, bey allen Kriegen der fran-zösischen Republik in Italien ein Kontingent von acht-tausend Mann zu stellen. Als das Turiner Kabinetsich mit der Unmöglichkeit, diese Division sogleichaufbringen zu können, entschuldigt, trägt Joubert,ohne weitere Befehle des Direktoriums - abzuwartenund überzeugt, in dessen Sinne zu handeln, seine Be-schwerden in eine Art von Manifest zusammen; ver-einigt den 5. Dezember die Divisionen Victor undDcfsolles am Tessino, und, während die FestplätzeNovara, Susa, Coni und Alexandria durch Ueberrump-lung in die Hände der Franzosen fallen-,,,dirigirt erdiese beyden Divisionen auf Vercelli. Die piemonte-sischen Truppen werden nach einem nur ganz unbe-deutenden Widerstande auf Turin zurückg.eworfen, wodie Republikaner, schon früher im Besitze der Cita-delle, zugleich mit ihnen eindringem
Karl Emmanuel, dem sein wankender Thron nurUeberdrufs und Demüthigungen verursachte, stieg mitErgebung von demselben herab und UnterzeichneteKen g. Dezember eine Entsagung auf seine Rechte anPiemont, indem er sich blofs einige Maafsregeln fürseine persönliche Sicherheit, bis zu seiner Ankunft inNapoleon't Lehm. Iler Band. 19