Band 
Erster Band.
Seite
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der Etsch und dem Gardasee vereinzelt standen. Ergreift sie am 26- Marz mit drey Divisionen an , nimmtdas Lager von Pastrengo, die Hochebene von Rivoliund die 1 Brüchen von Polo über die Etsch, und wendethierauf sein Centrum, unter Moreau’s Befehl, gegenVerona, während der rechte Flügel sich bis Legiiagoausdehnt. Dieser befindet sich hier Kray und demKern seiner Streitkräfte gegenüber 5 der östreichischeGeneral debouchirt durch Leguago, wirft sich aufMontrichard, drückt ihn ü'ber Anguiari bis an denMenago zurück und bedroht die Strafse von Mantua.

Statt diesen guten Erfolg zu benützen und dasGros seiner Armee auf diesen Punkt zu ziehen, gehtKray wieder über die Etsch zurück, um Verona, wel-ches durch das Centrum und den linken Flügel derfranzösischen Armee bedroht war, zu Hülfe zu eilen.

Am 27. schlägt sich Moreau mit uem Centrum,ohne Erfolg vor Verona. Am 29. geräth Scherer „derseit zwey Tagen auf der ganzen Linie im Dunkelnumhergetappt hatte, auf den Gedanken, den linkenFlügel allein unter Serrurier über die Etsch gehenzu lassen; er soll von Polo auf Verona vorrücken,diese Festung, die, an unzugängliche Gebirge ange-lehnt, gar nicht zu umgehen ist, zu umgehen suchen,und hierauf mitten in die kaiserliche Armee debou-chiren. Am 29- besinnt man sich denn doch, dafsdas Manöver unausführbar ist; Serrurier wird hie-durch von einer unvermeidlichen, gänzlichen -Nieder-lage gerettet. Scherer, der sich meines Manövers vonArcole erinnerte, hatte den lächerlichen Einfall, eswiederholen zu wollen; er vereinigte zwey Dritttheileseiner Armee bey Ronco, um daselbst über die Etschzu gehen; er hatte vergessen, dafs ich im Jahre 1706Herr von Verona und Leguago war, und dafs ich durch