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meinen Uebergang bey Rouco Alvinzi in einen Sackspannte. Jetzt aber waren diese beyden Plätze in denHänden, der Oestreicher , was die Bedingungen derAufgabe gänzlich über den Haufen warf. Sich mitdreyfsigtausend Manu mitten unter siebenzigtausendFeinde, welche Verona und Legnago besetzt hielten,nach Ronco werfen, hiefs seine Armee in die caudini-schen Gabeln führen. Die Albernheit zu vervollstän-digen, rückt die Division Serrurier am 30. ganz al-lein von Polo auf Verona vor, um die Aufmerksam-keit des Feindes auf sich zu ziehen, während das Grosder Armee gegen Ronco rechts abmarschirt. Kraystürzt auf diese preisgegebene Division, und wirft siemit einem Verluste von zweytausend Mann auf Polozurück; der Ueberrest rettet sich nur durch schleuni-ges Abbrechen der Brücken. Zum Glücke für Schererdebouchirt Kray am 2• April aus Verona, und nöthigtihn dadurch, sein unbegreifliches Vorhaben aufzugeben.
Die Armee, welche sich durch Ungeheuern Morastvon Ronco wieder nach Magnan durchgearbeitet hatte,wurde , nachdem ihr rechter Flügel am 5. April ge-schlagen worden war, in einer gänzlichen Unordnungunter die Kanonen von Mantua zurückgedrängt. WennKray, welcher vom 3. bis zum 5. nur Moreau’s zweyDivisionen vor sich hatte, diese vor Scherers Zurück-kunft geschlagen hätte, so würde Letzterer zurück-geworfen und am untern Po eingeschlossen wordeneeyn. In dem Gefechte selbst wichen die Oestrei-eher von ihrem ersten Plane, welcher gut war, ab,und richteten ungeschickter Weise ihren Hauptangriffauf den rechten Flügel der Franzosen, statt ihn ge-gen den linken zu führen, Demungeachtet hatte ihrSieg grofse Erfolge. Scherer hielt sich nicht ein-mal mehr hinter Mantua; nachdem er die Besatzung