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sollen, davon. Die Oestreicher, einer Unthätigkeitvon fünf Wochen (vom 27* März, bis zum 30. April)müde, hatten endlich, in Verbindung mit der Partheyder Graubündtner , durch welche sie herbeygerufenwaren, auf den ersten May einen Angriff auf das FortLuziensteig verabredet. Allein Hotze benahm sichdabey so ungeschickt, dafs eine seiner Kolonnen, wel-che unter den Befehlen des Generals St. Julien frü-her, als die andere, debouchirte, mitten unter die Di-vision Menard gerieth, von welcher' sie umringt undgezwungen wurde, das Gewehr zu strecken. Einfurchtbarer Aufstand bricht an demselben Tage indem ganzen Alpenlande von Chur bis Schwitz undAltdorf aus : Massena ist genöthigt, die ganze Divi-sion Soult zu entsenden, um diese zwey kleinen Kan-tone zu unterwerfen, und die Verbindung mit demSt. Gotthard wieder- herzustellen.
Lccourbe, im Engadin auf’s Spiel gesetzt, hieltdaseihst Bellegarde’s überlegenen Kräften die Spitze,und bedeckte sich bey Zernetz mit R.uhm , wahrenddie kleine Division , welche Defsolles Unter Loison’sBefehlen im Veitelin gelassen hatte, die Angriffe vonSuvvarofs rechtem Flügel abschlug-. Er schien verlo-ren, denn früh oder spät konnte der Feind über Churauf Disseutis, oder über die italienischen Aernter nachdem St. Gotthard Vordringen-.
Lecourbe sieht ein, dafs ihm kein besseres Mittelzu Gebote stehe, als vor Allem Bellinzona, welchesvon dem Graten Hohenzollern bedroht war , aufserGefahr zu setzen. Er marschirt am 13. May auf-Taverna, und vertreibt den Prinzen v. Rohan in dem-selben Augenblicke daraus, als auf seinem linken Flü-gel ein 'weit furchtbareres Gewitter ausbricht. Nach-dem die Oestreicher vierzehn Tage gebraucht hatten,