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Zweyter Band.
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mung hätte man sich wenigstens das Bündnifs mit ei-ner Macht vom ersten Range verschaffen müssen. Ganzkürzlich erst hatte ich mir die Ueberzeugung verschafft,dafs wir den brittischen Kolossen nie im Kampfe,Mann gegen Mann, würden fassen können, so langewir den Koalitionen, die das Kabinet von St. Jamesjedesmal änspann, wenn es sich ernstlich bedroht sah,nicht ein Gegengewicht auf dem Festlande entgegen,stellen würden. Durch dieses Gegengewicht alleinkonnte ich unsere Landmacht gleichsam als Hülfstrup.pen Verwenden, und einen grofsen Theil von Frant-reichs Kevölkerung und Einkünften dem Seekriege zu,wenden.

Das Bündnifs mit Oestreieh vom Jahre 1756 wardurch Ludwig XV in solchem Sinne geschlossen wor-den, und der für den Herzog von Chojseul so rühm-liche Familienvertrag mit Spanien, der sich auch baldauf die Königshäuser von Neapel und Sardinien aus-dehnte, batte Frankreichs Föderativ-System zur hoch,sten Vollkommenheit gebracht. Der Vertrag mit demMadrider Hofe war erneut worden 5 um ganz gut zufahren, hätte man den mit Oestreieh erneuern sollemWar es aber wahrscheinlich, dafs man an diese in hun-dert Gefechten durch uns besiegte und ihres Uebcrge,wiclits in Italien und Deutschland durch uns beraubteMacht sich näher wiirde~anschliefsen können? Watdurch den Revolutionskrieg zwischen diesen alten Ver-bündeten nicht eine, wenn auch nicht ewige, dochwenigstens sehr langwierige Nebenbuhlerschaft erzeugtworden? Sollte ich, um derselben ein Ende zu ma-chen, Frankreich der Früchte seiner Siege berauben,und sie einer tief gekränkten Macht zuwenden, di evielleicht dieselben Interessen, wie Ludwig XV, liak® 0