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Zweyter Band.
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Charakters, wie Friedrich Wilhelm’s, unwürdig; auchwurde Haugwitz sehr übel von dem Könige empfan-gen: allein das Staats-Interesse siegte über alle Be-denklichkeiten; man mufste sich entschlossen, entwe-der das Gewicht meines Zornes allein zu tragen, oderanzunehmen.

Von seinen Räthen verleitet wählte der König ei-nen jener Mittelwege, die, statt die Sachen zu ordnen,sie nur noch mehr verwirren; er ratiiizirte den Ver-trag unter der Bedingung, dafs er vorläufig Hannoverbis zum Friedeu besetzt halte, dafs er aber die vonihm abzutretenden drey Provinzen erst dann abgebe,wenn England diese Erwerbung bestätigt haben würde.Ich war so wenig auf einen solchen Vorbehalt gefafst,dafs ich Anspach bereits an Bayern abgetreten hatte;ps gebührte ihm diese Entschädigung für das durchden Prefsburger Frieden dem Grofsherzoge von Toskanaabgetretene Herzogthum Würzburg, welch letzterer•dagegen Salzburg an Oestreich überlassen hatte. Ob-wohl es vielleicht passend gewesen wäre, die Ratifika-tion von Berlin abzuwarten, bevor man über dieseAnspacher Provinzen verfügte , so war das Uebel nundoch schon geschehen; sie waren abgetreten, und ichnicht der Mann, der, besonders bey der furchtbarenStellung, in welcher ich mich nach dem Siege vonAusterlitz befand, sich eine Beschimpfung auf den Hai?laden konnte. Noch um so weniger war ich dazu ge-neigt, als ich Haugwitzens Benehmen nur von der schö-nen Seite betrachtete. Indem ich dem Könige einreiches Kurfürstenthum für kleine, auf grofse Entfer-nungen von seiner Monarchie abgetrennte Provinzenüberliefs, hatte ich ihm zugleich das Dreyfache anBevölkerung und Einkünften von dem von ihm Abge-tretenen gegeben; er kam dadurch aufser Berührung