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es hatte diel's ein gefährliches ßeyspiel geben können.Auch hatte Oestreich, dem Italiens Geschick am näch-sten liegen mufste, sie anerkannt; um jedoch seineund Europa’s Furcht zu mindern, ernannte ich EugenBeauharnois zum Vieekönig; und sicherte ihm nachmeinem Ableben die Erbschaft dieser Kröne zu.
An Murat verlieh ich das Grofsherzogthum Berg;meiner Schwester Pauline Borghese fiel das Fürsten-ihum Guastalla zu; Elisa Biaciocchi wurde Fürstin vonLucca, Piombino und Massacarrara; Berthier erhieltbekanntlich das von Preufsen abgetretene FürstenthumNeuenburg.
Vom Strome der Erzählung hingerissen, habe ichschon über die Krone von Neapel verfügt j ehe ichnoch der Ereignisse erwähnte, welche sie in meine Ge-walt brachten. Man wird sich erinnern, dafs ich nachdem Prefsburger Frieden Massena den Auftrag ertheilthatte, mir für die Treubrüchigkeitj womit dieser Hofin Haltung seiner Verträge zü Werke gieng, Genug-thuung zü verschaffen. Am g Februar gieng Massenaüber den Garigliano, und marsehirte in drey Kolon-nen auf Gaeta, Kapua und Itry. Ueberall machten sich' die neapolitanischen Truppen ohne den geringsten Wi-derstand aus dem Staube. Der Hof, durch meine Pro-klamation vom 27 Dezember in Schrecken versetzt,hatte sich nach Sizilien eingeschifft. Joseph hielt am15 Februar seinen Einzug in Neapel. Die Abgeordne-ten der Regierung hatten Kapua schon übergeben las-sen , und nie gieng wohl eine Eroberung friedlichervor sich. Man hätte glauben sollen, man wolle durcheine so leicht gemachte Besitzergreifung unserem Ver-trauen eine Falle stellen.
ln Kalabrien hatte der Prinz von Sizilien den Ilernder neapolitanischen, ungefähr jg — 2o,oou Manu sUr-