ken Armee unter dem Fürsten Rosenheim und demGrafen Damas in der Hoffnung zusammengezogen, dafsdie Kalabresen, wie sie es im Jahre 179g unter demKardinal Rulfo gethan hatten, in Masse zu seiner Un-terstützung aufstehen würden.
General St. Cyr erhielt den Auftrag, Apulien unddie Abruzzen bis Tarent zu unterwerfen; Reynier wurdebefehligt, Kalabrien zu säubern; Massena behielt sichdie Beschützung Neapels und die Belagerung von Gaü'tavor. Nachdem Reynier die Division des Grafen Da-mas bey Campo-Tenese vollständig geschlagen hatte,während Duhesme über die Basilicate gegen die Di-vision Rosenheim vordrang, loste sieh die neapolita-nische Armee auf; die Prinzen schifften sich zu Reg-gio mit nicht weiter als 2,000 Mann ein.
Kalabrien, wiewohl in verschiedenen Richtungenvon unseren Kolonnen durchzogen, war jedoch nichtunterworfen; seine wilden und rohen Bewohner warenauf das erste Zeichen zum Aufstande bereit, und —um mich richtig auszudrücken — blofs das von un-seren Truppen besetzte Gebiet war unterworfen; aus-ser dem Bereiche des Kanonenschusses war Alles imAufstande.
Während seines Umherziehens in Kalabrien erhieltmein Bruder das Dekret, das ihm die Krone von Nea-pel zuerkannte. Die Kunde hievon wurde in der Haupt-stadt mit Beylälls - Bezeugungen aufgenommen; diekeinen Zweifel an ihre aufrichtige Unterwerfung übrigliefsen : man war einer verrufenen Regierung über-drüssig, und hoffte Alles von einer besseren Zukunft.Die Freudensbezeugungen unserer Anhänger wurden je-doch durch das Erscheinen Sidney-Smiths gestört,der den Oberbefehl über das englische Geschwaderübernommen halte; und den zur Feyer jenes Ereig-