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Zweyter Band.
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nisses angeordneten Illuminationen und andern öffent-liehen Festlichkeiten auch noch eine Bombardirungbeygesellen konnte. So grofsen Eifer dieser Admiralaber auch früher hey der Verbrennung des Zeughau-ses von Toulon an den Tag gelegt hatte, so wenig warer jetzt, wo Nichts für seine Sache dadurch gewonnenwerden konnte, geneigt, einen Palast in Asche zu le-gen; er begnügte sich, die Neapolitaner in Furcht ge-jagt zu haben, und mit einem Handstreiche, vermit-telst dessen er sich der Insel Caprea, ungeachtet desheldenmüthigen Widerstandes einer auf derselben be-findlichen Kompagnie, bemächtigte.

Keineswegs aber war Josephs Lage in Neapel vonder Art, dafs sie nicht noch viele Schwierigkeiten zubeseitigen gegeben hätte. Gaüta zog seine Vertheidi-gung in die Länge. Dieser auf einem Felsen gelegeneFestplatz hängt mit dem Lande biofs durch einen 400Ruthen langen, sich amphitheatralisch erhebenden undvortrefflich befestigten Passe zusammen. Dieser, dieeinzige Angriffs - Fronte, war mit Hindernissen allerArt besäet. Der Prinz von Hessen - Philippsthal , einhessischer Offizier voll Muth und Thatkraft, befeh-ligte daselbst. Die von der Seeseite her täglich mitfrischen Lebensmitteln versehene Besatzung unter-stützte ihn auf’s beste. Die Belagerung fieng zu EndeMay’s unter der Leitung der Generale Campredon undVallongue an; Dedon befehligte die Artillerie.

Während der vier Monate, als Reynier Kalabrienbesetzt hielt, hatte der Hof beyder Sizilien Zeit ge-wonnen, einen Aufstand daselbst vorzubereiten. AlsAlles dazu fertig war, und die Engländer über dasschwache und blofsgestellte Korps mit Vortheil her-fallen zu können vermeinten, landete General Stuartan der Spitze von 9,000 Anglo - Sizilianern im Meer-