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Zweyter Band.
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„Ich mufste mir mein Jahrhundert selbst schaffen,„sowie ich für dasselbe geboren war.

„Ich mufste Gesetzgeber werden, nachdem ich„Krieger gewesen.

„Nicht mehr möglich war es, die Revolution„rückschreiten zu lassen, denn sonst hätte man aufs„Neue die Starken den Schwachen unterwerfen müs.„sen, was gegen die Natur verstöfst. Man mufste dem-„nach ihren Geist auffassen, um ihr ein zweckmäßi-ges Gesetzgebungs- System anzupassen. Ich glaube,„die Aufgabe gelöst zu haben. Es wird jenes System„mich überleben, und ich habe dadurch Europa eine„Erbschaft hinterlassen , welche es, wenn es nicht in„Barbarey oder Anarchie verfallen will, nie wird zu-„rückweiseu können.

„Eigentlich bestand im Staate blofs eine ausge-dehnte Demokratie, von Diktatur geleitet. Für die,,Vollziehung ist eine solche Regierungsform sehr be-„quem; allein sie ist vergänglicher Natur, weil sie„mit dem Leben des Diktators zu Ende geht. Ich sollte„ihr dadurch Fortdauer verschaffen, dafs ich bleibende„Einrichtungen und fortlebende Korporationen einsetz-„te, um sie zwischen den Thron und die Demokratie„zu stellen. Ich konnte nicht durch den Hebel der„Gewohnheiten und der Täuschungen wirken; Alles„mufste ich aus der Wirklichkeit hervorgehen lassen.

„So mufste ich meine Gesetzgebung auf die un-s,mittelbaren Interessen der Mehrzahl begründen, und„meine Korporationen aus Interessen zusammensetzen,„weil die Interessen auf dieser Welt denn doch das„Bestehendste sind.

„Ich habe Gesetze gegeben von unermefslicher,),,aber gleichförmiger Wirksamkeit. Sie beruhten auf„dem Grundsätze der Aufrechthaltung der Gleichheit,