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Zweyter Band.
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noch nicht öffentlich bekannt gemacht. Erst am i Au-gust traf die offizielle Anzeige davon in Regensburg ein.

Kaiser Alexander glaubte, und zwar mit Recht,dafs, wenn wir auch gleich keine Provinz an ihn zu-rückzuerstatten hätten, er doch bey der Entscheidungdes Schicksals von Staaten, mit welchen er in genauenVerbindungen stand, kein gleichgültiger Zuschauer blei-ben dürfe. Er wufste wohl, dafs, wenn das er-ste Gesetz eines Staates seine Sicherheitist, das zweyte die Sicherheit seiner Nach-barstaaten begreife, deren Existenz für sei-ne eigene Erhaltung nothwendig ist.

Umsonst würde man sich auf alle alten Gesetzge-ber des Völkerrechtes berufen; Nichts läfst sich gegendiese Regeln einwenden. Der Kaiser von Rusland hatte,gleich mir, im Jahre 1803 die Beschlüsse der Reichs-Deputation verbürgt: schon seit dem Teschner Friedenvom Jahre 1779 stand die Unverletzbarkeit des deut-schen Reiches unter seiner Gewährschaft; wie hätteman ihm etwas dafür anhaben wollen, dafs er seineRatifikation einem Frieden versagte, der, nach derZerstörung dos Reiches abgeschlossen, solche demnachstillschweigend gebilligt haben würde?

Ueberdiefs hatte ich unter dem 20 Juny meinenBruder Ludwig auf Hollands Thron erhoben, und Rufs-lands Politik konnte hieraus eine seinen Interessen nuynachtheilige Zukunft entnehmen. Ganz unwissend oderblind hätte der seyn müssen, der in Abrecje stellenwollte, dafs die Unabhängigkeit dieser nordischen Mäk-ler dem Petersburger Kabinete, mit dessen Häfen siein so vielseitiger Berührung stehen , grofse Vortheilegewährten, besonders wenn es je dazu kam, dafs derHandel der Neutralen respektirt wurde. Auch warRufsland, wohin ein Krieg picht einmal gelangen konn«