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innerang an Friedrich) an Seydlitz, an Leuthen, anPrag, hatte mir die höchste Meinung von dieser Ar-mee bcygebracht, so, dafs ich einem meiner Offizierein Maynz sagte, dieser Feldzug würde>dem von Ulmmicht ähnlich werden; wir würden vollauf zuthun bekommen. Diese ersten Siege enttäuschtenmich; sie waren für den übrigen Feldzug von guterVorbedeutung. Schon jetzt erkannte ich, dafs ich mitder preufsischen Armee, der es an hinlänglichem in-neren Zusammenhänge fehlte, um die Last eines grofsenUnfalles tragen zu können, wohlfeilen Kaufes durch-kommen würde.
Gleich bey den ersten Bewegungen war es uns ge-lungen, den linken Flügel des Feindes dadurch zuüberreichen, dafs wir ihm am \2 nach Gera zuvor-kamen; nun handelte es sich darum, ihn gänzlich ab-zuschneidcn. Um diesen Zweck zu erreichen, mufsteanein linker Flügel einer grofsen Schwenkung meinerganzen Armee zum Pivot dienen. Den 13 bezogenwir folgende Stellung: Davoust, Bernadotte und Murat,aber blofs mit seiner leichten Reiterey, bewegten sichnach Naumburg, wo wir uns beträchtlicher, für diepreufsische Armee bestimmter Magazine bemächtigten;Soult war von Gera nach Jena aufgebrochen, Ney standzu Roda, Lannes zu Jena, Augereau zu Kahla; einebayerische Division stellte sich zu Plauen auf, unddeckte dadurch meinen rechten Flügel.
Ehe ich Gera verliefs, schickte ich den r2 an Frie-drich Wilhelm ein Schreiben ab, worin ich ihm Frie-densvorschläge machte. Dem Ordonanz-Offizier Mon-tesquiou vertraute ich dessen Besorgung an. DieserSchritt wurde falsch beurtheilt: den Angaben des Für-sten von Hohenlohe zu Folge wurde Montesquiou, derallein und ohne Beobachtung der gewöhnlichen Vor-