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Zweyter Band.
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sichtsmaafsregeln eines Parlamentairs reiste, den 13 aufden Vorposten angehalten; der Fürst hielt ihn füreinen Spion und behielt ihn in seiner Nähe: dasSchreiben sandte er dem Könige, der es jedoch erstwährend des stärksten Schlachtgewühls erhielt. Wanmufs zwar gestehen, es war ein wenig spät, und derKrieg schwer zu vermeiden, allein doch waren beyAbfassung jenes Schreibens noch zwey Fälle denkbar:entweder konnte der König mir vertrauen und in Alleswilligen, oder in seinem bey seiner Abreise von Berlingefafsten Elntsehlusse, zu siegen oder zu sterben, be-harren. In einem wie im andern Falle mufste seinGeist den Abend des 13 und den darauf folgenden Mor-gen ausschließlich dadurch beschäftigt bleiben, so dafser keine Zeit gewinnen konnte, sich zu einem ange-strengten Nachtmarsche zu entschliefsen, der allein ihnvor einem Angriffe im Rücken hätte sichern können.Diese Kriegslist war erlaubt. Ich nahm die Miene ei-nes Friedens-Freundes an, während ich immer dabeymeinen Weg fortgieng. Es war jenes Schreiben nichtdas ungeschickteste Manöver dieses Feldzuges; hättees der König so, wie ich vermuthete, am 13 erhalten,so konnte er, mochte er den Frieden nun annehmenoder verwerfen, dennoch mit seiner ganzen Armeenach Freyburg marschiren. Von ihm hieng es demnachab, sich militärisch sowohl, als politisch zu retten.

D as Datum dieses in Gera geschriebenen Briefeskonnte ihm hinlänglich sagen, dal's es Zeit sey, seinenRückzug zu beschleunigen; er konnte immerhin ant-worten , sich aber zugleich dabey aus seiner Verlegen-heit ziehen.

Der Feind, der sich in der Gegend von Weimarlsoncentrirt hatte, hatte keine Ahnung von meinen Ma-növern, als bis sie gelungen waren ; als er aber endlich