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Zweyter Band.
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sah, dafs wir uns schon der Weimarer Strafse nachLeipzig zu, und seiner in Naumburg befindlichen Ma-gazine bemeistert halten, entsehlofs er sich zum Rück-züge, um vor uns die Elbe zu erreichen.

Am Abend des 13 brach die Haupt-Armee unter demKönige und dem Herzoge von Braunschweig nach Salzaauf. Der Fürst von Hohenlohe, mit der Deckung die-ses Marsches beauftragt, blieb bey Kapellendorf in derHohe von Jena: zur Unterstützung war ihm Rüchel’sKorps, das nach Weimar zurückmarschirte, beygege-Leu. Ich hütete mich wohl, dem Feinde Zeit zum Ent-kommen zu lassen. Bereits in dem Besitze seiner Kom-munikationen, entsehlofs ich mich nun, sein Verderbendurch eine zu liefernde Schlacht ganz gewifs herbey-zuführen.

Obgleich das Defile von Jena, wodurch wir debou-ehiren mufsten, sehr schwierig war, so konnte es dochkein Hindernifs für lins seyn* die wir über den St.Bernhard und den Felsen von Bard geklommen waren;Lannes hatte bey Verfolgung von Tauenzien’s Nachhutauf Jena die Kühnheit so weit getrieben, den Landgra-fenberg zu erklettern und sich im Angesichte der preus-sischen Armee auf dessen Gipfel aufzustellen, von woaus ich sie selbst in drey Linien gelagert erkennenkonnte. Ich wufste nicht, dafs sie sich getheilt hatte;ich glaubte, sie würde sich nach Friedrichs Systeme,vereinigt, schlagen. Ich betrieb den Marsch meinerGarde, und liefs sie Nachts 10 Uhr auf einem sehr steilenFufswege die Hochebene von Klosewitz erklimmen;denn es war von Wichtigkeit, uns gleichsam eine Artvon Brückenkopf zu verschaffen, vermittelst dessen wirden Berg ersteigen und aus diesem Schlunde deboü-chiren konnten. Soult folgte uns ganz nahe; wahrendder Nacht traf er auf meinem rechten, und Augereaii