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Zweyter Band.
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ren Eingänge sie noch besetzt hielt, vertrieben} wirsetzten uns in Lutzerode und Klosewitz fest. Aufdas Gelärme dieses Gefechts hob Hohenlohe sein La-ger bey Kapellendorf auf, und zog uns nach Vierzehn-heiligeu entgegen.

Zwey Stunden lang blieb ich mit diesem geringenErfolge zufrieden und beschränkte mich blofs darauf,das Gefecht bis zur Ankunft meiner Reiterey und dervon mir erwarteten drey Korps zu unterhalten. Hin-gerissen vom Uebermafse eines unseligen Eifers undaus Verdrufs, hinter Augereau in Reserve gestellt zuseyu, griff Ney mit 3000 Mann ausgesuchter Truppenallein die ganze preufsische Linie bey Vierzehnheili-gen an: er hatte eine Stunde lang das ganze Feuerdes Feindes auszustehen, und ich war gezwungen, ihmLannes zu Hülfe zu schicken. Es war mir dieser vor-eilige Angriff um so ärgerlicher, als ich noch immerdie ganze Armee des Königs auf diesem Punkte ver-einigt wähnte. Endlich hatten Soult’s und Augereau’sKolonnen, sowie das Gros von Neyü> Korps debou-chit’t; nun lief's ich die Feder springen: der Herzogvon Dalmatien stürzte sich auf Hohenlohe's linkenFlügel, Ney und Lannes auf das Centrum bey Vier-zehnheiligen , Augereau auf Iserstädt.

Nicht einen Augenblick war der Sieg zweifelhaft;die ganze preufsische Linie wich , und ergriff in völ-liger Unordnung die Flucht. Rüchel, der mit der Re-«erve athemlos von Weimar eintraf, hatte nicht Scharf-blick genug, um zu erkennen, dafs die Sachen schonso schlecht standen, dafs er sie mit seinen 2 C,oo 3 Mannnicht wieder hätte gut machen können. Statt sichauf die Deckung des Rückzuges des Fürsten von Ho-henlohe zu beschränken, hegieng er die Unvorsichtig-keit, sich mit dem Gros meiner Armee in’s Gefecht