Band 
Zweyter Band.
Seite
261
JPEG-Download
 

terstützt, schlug er mehrere rasch aufeinander folgendeAngriffe ab. Bliichern wurde ein Pferd unter den»Eeibe todtgeschossen; seine Schwadronen stiefsen über-all auf eine eherne Fronte und ein mörderisches Feuer,das ihre Tapfersten zu Boden streckte; sie sahen sichgenöthägt, in Unordnung ihren Weg nach Eckartsbergeeinzuschlagen.

Durch das Eintreffen der Division Friant auf demrechten Flügel wurde unser Erfolg auf diesem Punktevervollständigt, allein Gudin, auf dieser Seite befreyt,hatte es nun bald auf seinem linken Flügel mit War-tensleben’.s Truppen zu thun; Schmettau, der bereitsdie Hälfte der Seinigen verloren hatte, wurde aufbey-<]en Flanken dprclj den Prinzen von Qranien unter-stütz^

Es war q Uhr; der Herzog von Braunschweig be-schlofs einen allgemeinen Angriff auf unsern linkenFlügel; er selbst setzte sich an die Spitze der DivisionWartensleben. Unerschütterlich hielt Gudin, trotz desgrofsen numerischen Mifsverhältnisses, gegen dieseneue Anstrengung Stand. Der Angriff wurde, wiewohlmuthig, doch schleppend ausgefühyt; die Preufsen sa-hen zu sehr auf Beybehaltung ihrer Richtung und ih-rer Abstände, gleichwie auf der Parade, Unsere hin-ter Hecken, kleinen Gräben, Weiden und Gärten, vondenen Hassenhausen umgeben ist, zusammengekauer-ten Soldaten liefsen Kugeln auf sie regnen. MehrereBataillons wichen, und der Herzog von Braunschweig,der sie wieder vorführen wollte , wurde tödtlich ver-wundet: Schmettau hatte ein gleiches Loos: Wartens-leben’s Pferd wurde unter ihm erschossen. Ihrer An-führer beraubt stützte nun die preufsische Linie, hielt an,gieng aber nicht zurück. Gudin war auf dem Punkt zuunterliegen, als die Division Morand auf der Hochebene