schlossenheit, die sie den nacheinander gefolgten An-strengungen des Feindes entgegensetzte, beweisen: aberauch Davoust und alle seine Soldaten wetteiferten umRuhm; sie erwarben sich unbestrittene Rechte auf dieBewunderung ihrer Standesgenossen und der Nachwelt.Kein Tag der Revolutionskriege hat ein Reyspiel voneinem so unverhäTtnil'smäfsigen Kampfe und doch soglänzendem Erfolge aufzuweisen. Kaum wollte ichseinen Meldungen Glauben beymessen: sie schienenmir anfangs zu übertrieben, und erst die preufsischenBerichte belehrten mich, wie gemäfsigt sie waren. Mitdem Blute von 7,000 Tupfern erkaufte er diesen Sieg;eine bedeutende Anzahl derselben war aber zum Glücknur leicht verwundet, und mehr als die Hälfte rücktespäter wieder bey den Fahnen ein.
Die Nacht, welche auf diese Doppelschlacht folg-te, war für die Preufsen eben so verderblich, als dieSchlacht selbst. Die Armee des Königs, welche inUnordnung den Weg nach Weimar einschlug, stiefs beyButtelstädt auf Hohenlohe’s Flüchtlinge, und nun stiegdie Unordnung auf’s Höchste. Beynahe allein laugteder Fürst von Hohenlohe in Wippach an. Nichts warfür einen Rückzug vorbereitet worden. Wenn mansich mit Jemand versucht, der sowie ich Schlachtenzu gewinnen weifs, so ist es kaum verzeihlich, wenninan die für den Fall eines Rückzuges nöthigen Anstal-ten vernachläfsigt; es ist diefs der gröfste Fehler, dennur ein General begehen känn. Ganz gewifs darf ersolche Anstalten nicht öffentlich machen, allein er mufsdoch den Korps, die für den Augenblick abgeschnittenwerden könnten, einen Sammelplatz vorbereiten.
Zwey der Oberfeldherren' waren verwundet, derdritte auf der Flucht; Niemand konnte dem Uebelsteuern. Die Korps marschirten übereinander weg,