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Dritter Band.
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Laber zu setzen. Die rechte Flügel - Kolonne erhieltdagegen den Befehl, sich von Eglofsheim noch mehrnach Regensburg auszudehnen. Das Infanterie-Regi-ment, welches Davoust in Regensburg gelassen hatte,fand sich auf dem reckten Donau-Ufer von dieser Ko-lonne, und auf dem linken durch eines der böhmischenKorps, das in Stadt-am-Hof eingerückt war, einge-schlossen. Es streckte das Gewehr. Während 24 Stun-den hatte dieses Regiment 50,000 Oesterreicher be-schäftigt, und somit seine Aufgabe gelöst. Das andereböhmische Korps befand sich, man weifs.nicht rechtwarum, auf dem Marsche in der Richtung von Am-berg nach Ingolstadt.

Es liefert diese Schlacht ein auffallendes Beyspielvon der Verschiedenheit der Kombinationen bey An-wendung der Massen. 100,000 Oesterreicher, des iten"len gten und 4ten Korps, sahen sich durch 20,000Mann von Davoust’s Korps beschäftigt, während die25.000 Oesterreicher des 5ten Korps von 65,000 Fran-zosen und Verbündeten erdrückt wurden.

Ungeachtet der Störung seiner ersten Berechnun-gen glaubte der Erzherzog Karl sich dennoch zwischender grofsen Laber und der Donau behaupten zu müs-sen, um Hiller die Mittel zu verschaffen, sich an sei-nen linken Flügel nnzuschliefsen. Allein wie konnteer mich für dumm genug halten, dafs ich seinemLieutenant die Mufse gestatten würde, eine Seitenbe-wegung, die wir so leicht unterbrechen konnten, ruhigauszuführen ?

Den 2rsten zog sich Hiller, um dem, dem PrinzenLudwig begegneten Loose zu entgehen, nach Landshutzurück. Ich folgte ihm mit der Division Wrede, denWürtembergern und Lannes Korps; Oudinot erhieltden Befehl, sich, nachdem er bey Mosburg über die.