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Dritter Band.
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allein der Erzherzog beschlofs, erst Nachrichten vondiesem abzuwarten, und Kollowrath’s Korps, das sounnöthig auf dem linken Donau-Ul'er geblieben war,an sieh zu ziehen. Bellegarde’s Korps, noch weiterzurück, konnte nicht mehr eintreffen, um noch Theilan der Schlacht zu nehmen: man beschränkte sich dar-auf, ihu näher nach Stadt-am-Hof rücken zu lassen.

Für das beste Mittel, den Feind in seinen Verle-genheiten zu erhalten, und ihm die Schwäche der ihmentgegeustehenden Korps zu verbergen , hielt Davoustmit Recht einen weitern Angriff auf denselben. Nach-dem er sich bey Leuerndorf mit Lefübvre vereinigthatte, zog er längs des linken Ufers der grofsen Laborvorwärts. Key Unlerleuchling stufst er auf das Cen-trum des Feindes , das der Erzherzog von Dintzlinf»hatte dahin kommen lassen.

D as Gefecht begann sehr lebhaft, und dauerte vonjl Uhr Vormittags bis in die Nacht. Der Graf Hoheu-zollern, der sich am linken Ufer der grol'sen Laber zu-rückgezogen hatte, geht bey Eckmühl über diesenFlufs, und bringt dem Fürsten Rosenberg, der sich beyUnterleuchling im Gefechte befand, Verstärkung. DerFeind behauptete seine Stellung: allein Davoust er-reichte seinen vorgehabten Zweck. Das waldige Ter-rain geschickt benützend, dehnte er seine Truppen der-gestalt aus, dafs man ihn für doppelt so stark hielt,und imponirte dadurch dem Erzherzoge so sehr, dafsdieser an eine Offensive gar nicht mehr dachte. JedemTheile wurden ungefähr 3,000 Mann schlagunfähig ge-macht.

dere gar nicht. Gleichwohl bewirkte Lefebvre dadurch, daf*er mit seinen zwey Divisionen auf Leuerndorf marschirte, einenützliche Diversion.