Da Hiller’s Niederlage mm ganz vollständig war,liefs ich ihm hiol's den Marschall Bcssieres folgen, demich hiezu die Division Wrede, die Division Molitorvon Massena’s Korps und drey Reiter - Regimenter un-terordnete. Oudinot blieb als Reserve zu Landshutstehen. Ich selbst zog mit Nfiusouty’s Kürassieren,Lannes Korps, den YViirtembergern und dem Grosvon Massena’s Truppen gegen den Erzherzog Karl an.Ich durfte hiemit. um so weniger zögern , als der Erz-herzog endlich eines der so unnütz auf dem linkenD onau-Ufer gelassenen böhmischen Korps an sichgezogen hatte; Kollowrath war den aisten Nachtsauf das rechte iihergegangen, und diese Verstärkungbrachte die Streitkräfte der Oesterreicher auf 75,000Mann. Bellegarde blieb, man weifs nicht warum, zuStadt-am-Hof stehen. Es war nicht wohl anzunehmen,dafs mit einer solchen Macht der Prinz sieh länger vonDavoust geduldig im Schach halten lassen würde.
Den 22sten Morgens brach ich von Landshut auf,und nahm meine Richtung gegen Eckmühl.
An demselben Tage hatte der Feind eine Offensiv-Bewegung beschlossen. Die Art, wie er sieh dabeybenahm, diente blofs dazu, unsere Plane zu begünsti-gen. Statt sclion gleich Morgens mit seiner ganzenMacht über Davoust herzufallen, richtete er seineHauptanstrengungen gegen Abbach, wo wir Nichts, alsleichte Truppen, stehen hatteu, und verschob seinenAngriff auf den Nachmittag, um Kollowrath’s Korps,das nicht früher in Abbach eintreffen konnte, abzuwar-ten. Roseuberg’s Korps, das Tags zuvor im Gefechtegewesen war, erhielt Befehl, sich in seiner Stellungzu behaupten, um der Bewegung, welche die österrei-chische Armee ausführen wollte, als Drehpunkt zudienen. Hiedurch ergab sich, dafs wir nur mit diesem