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Dritter Band.
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stehen zu lassen, und ihm aufzutragen, mir, sowie ersich von dem Abzüge der feindlichen Armee nach Böh-men bestimmt überzeugt haben würde, unverweiltnachzufolgen. Das Gros meiner Armee liefs ich aufdem rechten Donau-Ufer den Weg nach Wien einsehla-gen, und war entschlossen, über Hiller’s Korps weg-zumarschiren, wenn er es wagen sollte, mir den Ein-zug in die Hauptstadt streitig zu machen.

Man hat mir vorwerfen wollen, warum ich nichteher der damals in schlechtem Zustande befindlichenArmee des Erzherzogs gefolgt sey. Verschiedene Gründehielten mich hievon ab j der erste war, da (’s die be-holzte Gebirgskette des Böhmer Walds sehr vortheil-hafte Vertheidigungs-Stellungeu gewahrte', der zweyte,dafs der Erzherzog mir ein Schreiben zugeschickt hatte,aus dem sich sein Wunsch, zu unterhandeln, entneh-men liefs. Wenn ich, wie ich es tliat, Ililler verfolg-te, so konnte ich ihn vollends verderben, und jenenFrieden in Wien viel vortheilhafter diktiren. Zerstiefsich mir dagegen den Kopf au den böhmischen Gebir-gen, so konnte Hiller in Vereinigung mit dem Erz-herzoge Johann und mit Chasteler, die in Italien undin Tyrol Sieger geblieben waren, go,oco Mann frischerTruppen in dem Augenblicke an die Donau führenwo der Erzherzog Karl, von seiner Bestürzung zurück-gekommen und durch die böhmische Landwehr ver-stärkt, mich in der Front angegriffen hätte.

Bevor ich meinen Marsch verfolge, müssen wirauf Hiller, den wir, im Rückzuge nach dem Inn be-griffen, verlassen haben, zurückkommen. Da sich die-ser General nicht über den Flufs verfolgt sah, begriffer wohl, dafs ich mich gegen die Hauptarmee gewen-det habe, und entschlofs sich, seiner Seits eine Diver-sion zu machen. Den 24 April gieng er nait den ihm