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Dritter Band.
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tinserem Uebergange über den Inn, von der EinnahmeVon Linz, von dem Geiechte von Ebersberg, verweilteder Erzherzog Karl vom ^ten bis zum ^ten May iiiBudweis. Dieser Stillstand wird ein eben so unliisba-res Rathsei in dem militärischen Leben dieses Prinzenbleiben, als sein noch längeres Verweilen in Scha/F-hausen und Zürich im Jahre 1799- Niehls kann den-selben rechtfertigen, als die Nothwendigkeit , seinenTruppen einige Ruhe zu gönnen, und durch einen lang-samen und geregelten Marsch Ordnung, Manns/,uehtund Vertrauen wieder unter dieselben zuriirkzubringen,Solche Rücksichten mul'sten aber schwinden vor der*Nothwendigkeit, Wien zu decken, indem er mir ent-weder nach Krems, oder nach der Hauptstadt selbstzuvorkam. Von Budweis nach Wien sind es sechsMärsche; der Erzherzog konnte demnach den loten jund Hiller den gten daselbst eintfeffeu. Endlich setztesich der Erstere auf Zwetel in Bewegung, ohne Zwei-fel in der Absicht, um Krems zu erreichen ; allein aufdie Nachricht, dafs wir schon über Molk hinaus seyen,sah er ein, dafs alle Hoffnung zur Deckung Wieu’sverschwunden sey, und dafs man blofs auf die Mittelzu dessen Vertheidigung bedacht seyn müsse. Hillererhielt den Befehl, bey Stein über die Donau zu ge-hen, die Brücke abzubrechen, Und auf dem linkenDo nau-Ufer ita Eilmärschen Wien zu erreichen unddie Inseln zu besetzen. Wenn es nur darum zu thungewesen wäre, Hiller’s durch Lannes und Massena hartgedrängte Truppen zu retten, so- mochte dieser Ent-schlufs sehr p,assend sevn; wenn aber, um die Monar-chie zu retten , auch die Hauptstadt gerettet werdenmufste, so wäre es wohl vortheilhafter gewesen, wennman ihn durch einen forgirten Marsch das Defilee vonßieghartskirclnen hätte erreichen, den Zugang von Wien