24 Stunden lang vertheidigen, ihn sodann unter Wien’sMauern lagern, und den Erzherzog, der gegen den]I JVlay eintrelf'en konnte, dase.bst hätte abwartenlassen.
SeV dem, wie ihm wolle, des Erzherzog’s ersteIdee war, weil er Wien nicht mein- decken konnte,ihm wenigstens dadurch Luit zu verschaffen, dal's er,so wie ich es im Jalue ;S 1 3 l " on Dresden aus tliat,daraus dehom hirle, und starke Demonstrationen gegenunsere Kommunikal innen vorn ihm. General KoJJo-wiath sollte sich mit 25,000 Mann der Brücke vonLinz und der Stadt selbst bemeistei n. Der ErzherzogJohann erhielt die Weisung, sich mit dem Korps inTvrol und der Division JeJIaebich, die im Thale vonRotenmann an den (Quellen der Enns sieben gebliebenwar, zu vereinigen, und sodann an der Spitze von 50bis (0,000 Mann gegen Linz •. orzuriicken, um zu Kol-lowrath zu slofsen. Vergeblich hoffte man, durch dasErscheinen dieser 701C00 Mann auf meiner direktenKommunikationslinie her Sache eine andere Wendungzu geben; üherdieL wurde auch, wie wh später sehenwerden, Nichts von alle dem ausgeführt.
Das Verschwinden des Hiiler’schen Korps gestat-tete unsere Bewegungen verdoppelte Schnelligkeit, undwir erschienen den jo May vor den Mauern der Haupt-stadt. Es geschah diels, auf den T,ag hin, einen Mo-< nat nach dem Einfalle der Oesterreicher in Bayern,un i 27 Tage, nachdem ich die Nachricht davon ' inParis erhalten hatte.
Um unserer Lage jedoch mehr Bestand zu verschaf-fen, mufsle Wien genommen werden, und es schien dieSache nicht so leicht, wie im Jahre 1805*' Weit ent-fernt, uns Jemand en'.gegenzuschickcu , um uns denEinzug antragen zu lassen, halte die Regierung dem