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diese Wälle von Granit. Ich liefs die Kommunikationdes Erzherzogs mit der grofsen Donauhi ücke von bey-den Seiten angreifen, und Massena auf Simeriug Vor-gehen, um sich der Prater-Insel zu bemächtigen. Einähnlicher Angriff geschah stromaufwärts, von Döblingaus auf die Insel Jägerhaus. Erreichten wir vor dem.Feinde die grofse Taborbriicke, die man so höchst un-geschickterweise durch keine Werke mit der Stadt ver-bunden hatte, so war der Erzherzog mit seinen 15,000Mann gefangen. Diese Besorgnils bestimmte ihn, dieStadt zu räumen; er liefs die Taborbriicke zerstören,und blofs 600 Mann, unter dem General Oreilly, mitdem fiir fliesen so unangenehmen Auftrag zurück, eineKapitulation zu unterzeichnen: es geschah diefs Tagsdarauf, den 13 May.
In demselben Augenblicke, wo der Erzherzog Maxi-milian Wien räumte, traf General Hiller aip Orte seinerBestimmung ein , und stiefs bey Spitz zu den aus derStadt ziehenden Truppen, Er liefs die Inseln besetzen,allein die Hauptstadt vermochte er nicht mehr zuretten; die Taborbriicke war zerstört.
Meiner Seit» war ich auf die Mittel zum Ueber-gange über die Donau bedacht. Zwey, durch einensolchen Fiufs von einander getrennte Armeen könnennur äufserst schwer genaue Nachrichten von einandererhallen, Außerdem versteckten uns auch seit 14 Ta-gen die sämmtliehen Böhmer Gebirge die Armee desErzherzogs Barl; wir hatten seine Spur gänzlich ver-loren. Alles berechtigte zu der Vermuthung, dafs er,wenn er noch nicht eingetrofFen wäre, doch jeden Au-genblick zum Vorschein kommen würde. Meine Ar-mee war noch nicht beysammen, allein es lag daran,keine Zeit zu verlieren. Vandamme war mit den Wür-.tembergein. in Linz zurückgelassen worden, um das