Band 
Dritter Band.
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grofse Centnl-Dehouche aus Böhmen zu decken, unddie Brücke mit den zu ihrer Vertheidigung entworfe-nen Werken zu schützen. Bernadotte, der mit denSachsen von Passau herkam, sollte ihn ablüsen. Da-voust rückte von St. Pölten auf Wien vor. Ich seihsthatte, um diese Stadt herum, die Korps von Massenaund Lauues, die Garde und B.essieres Keiterey bey derHand,

Ungewifs über die Lage, in der sich der Erzher-zog befand, sowie über dessen weitere Plane, sah ichjedoch wohl ein, dai's ich ihm unter allen Umständenentgegengehen müsse ; ich beschlofs,. es zu thun. Die-ser Entschlufs , so natürlich er auch ist, hat Tadlergefunden, weil man blofs nach den Folgen urtheilte,ohne sich die Mühe zu geben, die Gründe, die michdazu bestimmten, zu erwägen. Man hat behauptet,dafs ich, Herr von der Hauptstadt und der Hälfte derMonarchie, und gedeckt durch die Donau, ganz ruhigdie Ankunft der italienischen Armee hätte ab wartenkönnen, ohne dafs ich nölhig gehabt hätte, meine Lageverwickelter, ausgedehnter, und hiedurch selbst zwei-felhafter zu machen.

Die, welche mir diese Vorwürfe machten, haben diebeziehungsweise Lage, in der sich die beyden Armeennach den merkwürdigen Siegen von Regensburg befan-den , aufser Acht gelassen. Indem ich mit Recht aufdas Uebergewicht, das sie mir über den Feind ver-schaffen sollten, zählte, so bedurfte ich auch zur Fort-setzung meiner Offensiv-Bewegungen eines Debouche’sauf der andern Seite der Donau; liefs ich den Erzher-zog im ruhigen Besitze von Böhmen, Mähren undUngarn, so konnte er seine Streitkräfte zusammenzie-hen , und sie mit aller Landwehr, deren Bildung be-reits begonnen hatte, verstärken: der Kampf wurde