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Dritter Band.
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Blick auf die Karte, dafs der vortheilhafteste von al-len für eine vom rechten Ufer herkommende Armeesich oberhalb Wien, bey dem Dorfe Nufsdorf befinde ;das rechte Ufer beherrscht hier das linke bedeutend,der grofse Thalweg, hier nur Igo Ruthen breit, läuftan einer beträchtlichen Insel hin, die einer erstenBrücke zum Kopf, und den mit Eröffnung oder Deckungdes Ueberganges beauftragten Truppen zum Stützpunktedienen kann. Ein ungefähr 50 Ruthen breite-, lang-sam strömender Arm trennt diese Insel vom entgegen-gesetzten Ufer, und der Uehergang darüber erfordertnur eine ganz gewöhnliche Operation. Ein» andereInsel ist zwey Stunden unterhalb Wien belndlich ;diefs ist die berühmte Lohau; sic ist gröfser and vor-züglich breiter, denn auf eine Stunde Länge hat sie3/4 Stunden Breite; sie ist vom rechten Uer nochdurch eine andere Insel, die wenigstens 3.0'C Ruthenim Umkreise hat, sodann durch das grofse Bett, indem sich noch 3—6 andere kleine Inseln lefinden,getrennt. Diese grofse Vertheilung der Donai-Gewäs-ser macht, dafs sie weniger tief und weniger reissendsind. Der erste Arm, der Ebersdorf von du- erstenInsel trennt., ist nicht weniger als 243 Ruthtn breit;der zwevte hat 160 Ruthen, und läuft längs de? Lobau.Ein dritter Arm endlich, der mehrere Verthtilungendurch andere kleine Inseln erleidet, trennt jene grofseInsel vom Ufer des Marchfeldes, und bildet g eichsamden Graben zu dieser Art von Citadelle; er ist bey70 Ruthen breit, aber hie und da durch kleine Inselnunterbrochen.

Ein Uehergang bey Nufsdorf, wo die noch einge-zwängte Donau, aufser dem kleinen 6o Ruthen breitenArm, nur eine Breite von tgo Ruthen hat, erforderteItaum halb so viel Schiffe, und wurde durch die den