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Versehenen Armee über Massena’s einzi ges Korps, Idolsvon Bessieres Reiterey unterstützt, herfallen. Niclilskommt der Tapferkeit gleich, welche unsere Truppen’ in diesem kritischen Augenblicke au deu Tag legen,j Molitor, der Aspern allein besetzt hall, nimmt den[ Sturm von Bellegarde’s Massen auf; Massena eilt auf| diesen Punkt, zu verschiedenen Malen wird das D orftheilweise genommen und wieder genommen. Der Heldvon Genua und Zürich schlägt sich im Kirchhofe, deuer als ein Fort betrachtet, gleich einem Löwen. Lan-
( lies, durch den Bruch der Brücke seines Armeekorps be-raubt, übernimmt den Befehl über die Di\ision Bou-det, und vertheidigt Efsling, das— anfänglich nichtsehr lebhaft — von Rosenberg angegriffen wird.
Der Feind hatte den grüfsern Theil seiner Infante-rie um Aspern herum so aufeinander gedrängt, dafs sie\ aus Mangel an Räum sich nicht bewegen konnte. DieReiterey stand im Centrum, und deckte die zahlreichenBatterieen, durch welche die Dörfer, die uns so vieleTapfere kosteten, von der Seite bestrichen wurden.Diese Artillerie schlägt selbst in unsere kleinen Reser-' ven ein. Ich ertheile Bessieres den Befehl, auf sie ein-: hauen zu lassen. Der leichten Keiterey mifslingt an-fänglich dieser Auftrag; nun werfen sich unsere von1 Espagne geführten Kürassiere darauf, und der Feind'zieht eiligst seine Geschütze zurück. In demselbenAugenblicke rückte Hohenzollern’« Infanterie gegen dasICentrum vor: unsere unerschrockenen Schwadronen,junter der Führung eines Bessieres,. Espagne, Lasalle,
i stürzen , ohne sich zu bedenken, darüber her; allein8ämmtliche österreichische Bataillons, nach einemneuern Befehle des Erzherzogs in Bataillons-Angriffs-Kolonnen formirt, stellen uns kleine Massen entgegen,
| Napoleon's Leben, $ter Band, U