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die Nichts zu erschüttern vermag T ). LichtensteinsReiterey eilt zu ihrer Unterstützung herbey; die uns-rige sprengt ihr entgegen, und erst nach dreymaligerCharge der Ueberzahl und einem mörderischen Kauo-nenfeuer weichend, rückte sie stolz wieder auf ihrenPlatz in der Linie ein. Der tapfere Espagne findethey Bestehung dieses so ungleichen Kampfes einenrühmlichen Tod.
Der wiederholten Stürme auf Aspern überdrüssig,he gab sich der Erzherzog Karl nach Efsling, wo er ge-ringeren Widerstand zu finden hoffte. Rosenberg hattenach einem langen Umwege endlich seine beyden Ko-lonnen vereinigt; und gegen Lannes und Boudet ver-gebliche Angriffe unternommen. Sie wurden noch bisgegen Abend fortgesetzt; das Dorf gerälh in Brand ;Lannes, von Flammen umgeben und mit Granaten über-säet, bietet Allem unerschrocken die Stirne. Hier thutendlich die Nacht der Hitze der Kämpfenden Einhalt,allein in Aspern verdoppelt sich ihre Wuth; der Erz-herzog befiehlt den Generalen Iiiller und Bellegarde, esum jeden Preis wegzuuehmen. Massena stellt an derSpitze von vier, durch die während des Gefechts be-reits erlittenen Verluste, bedeutend geschwächten Re-gimentern, diesen beyden feindlichen Armeekorps eineeherne Mauer entgegen. Mitten unter einem Hagelvon Wurfgeschol'sen, die einen Theil des Dorfes inBrand stecken, vertheidigt er jede kleine Strafse, jedes
i) Vierzehn Tage, nachdem der Erzherzog das Kapitel über dieGrundsätze der Kriegsfiihrung von General Jomini, theilweiseim Jahre igot zn Glogau gedruckt, gelesen hatte, nahm er hierzum ersten Mal diese Schlacht-Ordnung an: er gestand späterein , dafs er ihr die feste Haltung seiner Infanterie, besondersder junges Regimenter, zu verdanken hätte-.