eben eingetroffen ist, verstärkt, jagt er nun seinerseitsden Feind wieder hinaus.
In Aspern herrscht gleiche Erbitterung, von glei-chem Erfolge begleitet. Die Division Legrand, durchdie Division Cara St. Cyr verstärkt, macht es denOesterreichern zuerst streitig, nimmt sodann den Ge-neral Weher und einige hundert Mann gefangen, undbesetzt auf’s Neue den Kirchhof.
Nun war es Zeit, daran zu denken, wie man sichaus dieser Mördergrube ziehen könne. Dnvoust mel-det, dafs sein Korps überzugehen beginne, Und schondebouehirt die Division Dernont von den Brücken.Jetzt entschlol's ich mich, offensiv zu verfahren. Dieeoncave Richtung der feindlichen Linie zeigt uns vonselbst den Punkt, gegen den wir unsere Anstrengungenlichten müssen. Davoüst hat über Efsling zu debou-chiren; Massena sich in Aspern zu behaüpten; Oudi-not und Launes, mit der Reiterey im Ceutrum aul'ge-Stellt, haben das des Feindes zu durchbrechen, und,von Davoust’s linkem Flügel unterstützt, das Mittel-treffen des Erzherzogs zu überwältigen, und an dieOber-Donau zurückzndräugen. Ungestüm rücktOudinotmit seinen Grenadieren an. Lannes hat sein Korps inStaffeln formirt; sogleich läfst er St. Hilaire’s Divisionverrücken; seine übrigen Truppen unterstützen sie undbilden eine zweyte Linie. Kühn werfen unsere Solda-ten Alles, was ihnen in den Weg kommt, über denHaufen; in einem Augenblicke ist die erste Linie desFeindes durchbrochen. Grofse Verheerung richtet dieösterreichische Artillerie in der etwas tiefen Angriffs-Ordnung von Lannes und Üudinot an; ersterem em-pfehle ich aber, sowie er nach und nach Raum gewin-nen wird, zu deployiren. Marbot wird mit diesemBefehle an St. Ililaire abgefertigt, der ihn sogleich zut