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vollziehen beginnt. Claparede formirt, indem er 9einefechte Flügelbrigade zurücknimmt, mit Oiulinot’s Gre-nadierkorps einen Haken, um Front gegen Rosenbergzu machen.
Der Erzherzog hat einen zu geübten Ueberblick ,um zu verkennen, von weicher Wichtigkeit die Bewe-gung meines Centrum’s und der Rückzug seiner erstenLinie sey; er verlängert seine Rorps bis Breitenlee, wopr sein Hauptquartier aufgeschlagen hat, und debou-cliirt mit allen seinen Reserven eben dahin.
Lannes und Bessieres unterstützen Oudinot; einfurchtbares Gefecht entspinnt sich, und beyde Theilelegen Proben von bewundernswerther Tapferkeit ab.Bessieres geht durch die Zwischenräume unserer In-fanterie, und stürzt sich an der Spitze seiner Schwa-dronen auf die des Feindes, und sodann auf dessenInfanterie; die Verwegensten dringen in ihrer Hitzebis Breitenlee vor, wo 9ich das österreichische Haupt-quartier befindet. Der Erzherzog,eine Fahne in der Hand,führt diejenige seiner Bataillons, die unsere Kühnheitbesiegt und zum Weichen bringt, selbst in’s Gefecht zu-rück. Er ist nahe daran, mit unsern Soldaten, die Nichtsaufhält, Mann gegen Mann kämpfen zu müssen. Noch,eine Anstrengung, und Nichts konnte uns den Sieg mehrentreissen. . .. Allein das Schicksal behielt mir einenunseligen Streich vor; jene Anstrengung wird nichtnur nicht Statt finden, sondern dadurch ganz unmög-lich gemacht. Alsbald zerstört die unheilvollste Nach-richt alle unsere Hoffnungen; die grofse Donaubrückeist durch Schiffsmühlen, Brander und grofse, aneinan-der befestigte Schiffe, die der Feind darauf los liefs ,und deren Anprellen das aufserordentliche Steigen desGewässers um so heftiger und /verderblicher machte ,ent?weygesprengt; die Ti'Ummer der Brücke schwim-