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Dritter Band.
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men zerstreut die Donau hinab; der Adjutant, der mirum 8 Uhr diese beunruhigende Nachricht iiherbringt,hann keine weitere Auskunft geben, und noch bleibtmir für die Möglichkeit der Herstellung der Brückenein Schimmer von Hoffnung, der aber auch gleich wie-der schwindet.

Nun handelte es sich nicht mehr darum, Davoust’svier Divisionen und die Artillerie-Reserven zur Ergrei-fung der Offensive abzuwarten. Wir mufsten uns biszur Nacht zu behaupten suchen, und dann in unsereCitadelle, dieLobau, zurückkehren. Wenn die Lageeiner Heeres-Abtheilung, die im Angesichte einer gan-zen zu ihrem Empfange wohl vorbereiteten Armee übereinen Flufs debouchirt, immer sehr kritisch ist, so ver-hält sich die Sache dann doch noch ganz anders, wennjene Abtheilung aller Unterstützung von Seiten der ih-rigen beraubt, und zugleich in vollem Rückzüge ist.Debouchirt man mit offener Gewalt.— wiegrofs auch derVortheil des Gegners hiebey seyn möge .— so werdendie Truppen durch die Ueberzeugung, immer neue Un-terstützung zu erhalten, und die Wechselfälle durchdie frischen Bataillons, die nach und nach in’s Feuerkommen, auf ihre Seite neigen zu sehen, beseelt. Die-sen Vortheil hatten wir aber am 2 isten nicht, denn dervielfache Bruch der Brücken und die angeschwollenenWellen der Donau, welche die Inseln und selbst dieZugänge zu den Brücken überschwemmten, brachtenlange Unterbrechungen in den Uebergang, und es be-durfte all der heroischen Aufopferung Massena’s, Lan-nes und ihrer Soldaten, um die Festigkeit und Aus-dauer, wovon sie an diesem Tage so glänzende Beweisegaben, beyzubchalten. Allein ungeachtet der währendder Nacht erhaltenen Verstärkungen war ihre Lage nochi>ey weitem trauriger, als der an Lannes ertheilte Rück-«