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zugsbefehl und die Nachricht von dem Bruche derBrücken, der jenen Befehl veranlafst hatte, in allenReihen die Ueberzeugung verbreitete, nun bleibe derArmee Nichts weiter übrig, als zu siegen oder zu sterben.
Meine Haltung, ruhig und ernst zugleich im eistenAugenblicke des Schmerzens , hatte dessenungeachtetzur Erhaltung einigen Vertrauens bey unsern Tapfernbeygetragen y Niemand bemerkte es, als bis ich Zeitgenug gehabt hatte, mich selbst zu überzeugen, obnoch Möglichkeit zur Herstellung der Brücke vorhan-den sey. Lannes mufste sich so lange behaupten; baldaber zerstörte traurige Gewifsheit alle täuschende Hoff-nung ; es erhielt der Marschall den Befehl, wiedernach Efsling zurückzukehren , und die Nachricht hie-von, die sich im Nu von Mund zu Mund verbreitet,lehrt unsere Soldaten die ihnen drohende Gefahr ken-nen. Plötzlich folgt ein düsteres Schweigen auf dengewöhnlichen Freudenruf, den Vorboten so vieler Siege;allein dieses Schweigen selbst, von vollkommener Ruhebegleitet, beweist hinlänglich, wie entschlossen Jedersey, seine Pflicht zu erfüllen.
Sey es nun, dafs der Erzherzog, besser unterrich-tet, als Tags vorher, seine Hauptmacht im Centrumversammelt habe, oder dafs dieselbe blofs durch dasManöver, mit dem ich ihn bedroht hatte, dahin gezo-gen worden sey, so bleibt es gewifs, dafs in dem Au-genblicke, wo Lannes auf meinen Befehl stille stand,der Prinz sich anschickte, mit allen ihm zu Gebote ste-henden Mitteln, und durch Verderben speyende Batte-rieen unterstützt, einen allgemeinen Angriff auszufüh-ren Seine Truppen, erstaunt, die unsrigen im Mar-sche einhalten zu sehen, gewannen um so mehr Muth,schon halten sie sich für die Sieger: wie Lannes abergar seinen Rückzug antritt, ergreift Begeisterung die