Band 
Dritter Band.
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drohen. Molitor rächt ihm mit seiner auf 3,000 Mannherahgeschmolzenen Division entgegen, und srmmeltsich hier neue Lorheern in Gemeinschaft mit Massena,der ihn verstärkt. „Bald 7,u Fufs, bald 7,11 Pferd siehtman diesen im Gebüsche, auf der Insel, im Dorfe, mitdem Degen in der Faust AngrifF und Vertheidigung an.ordnen.” Der unerschrockene Legrand, von dem ichmit gröfserem Rechte, als von Gardanne hätte sagenkönnen, dafs er seinem YVuehse und seinem Muthe nachGrenadier sev , legt'bey Aspern eben so grofse Piuhe,als Entschlossenhejt an den Tag. Fürst Rosenberg hatinzwischen gleichfalls Efsling angreifen, und der Erz-herzog ihn durch eine Grenadier-Brigade unterstützenlassen. Fünfmal dringt er ein, und fünfmal zwingt ihnBoudet, den Nichts aus seiner Verschanzung treibt,wieder abzuziehen. Der Erzherzog, dem zwanzig ver-gebliche Stürme auf die zwey ßnsteyen unserer Linieentleideten, entschliefst sich endlich — wiewohl etwasspät — zu einem entscheidenden Angriffe auf unser Cen-trum. Gelingt er, so sind die, auf die uns übrig ge-bliebenen kleinen Brücken zurückgeworfeneu Trup-pen nicht im Stande, den Feind von deren Zerstörungahzuhalten , und die in den Dörfern auf’s Spiel gesetz-ten Divisionen sind verloren. Hohenzollern’s Korpsrückt in dieser Absicht vor; zwölf Grenadierbataillonsunterstützen ihn. Lannes leistet kräftigen Widerstand;Hohenzollern , beynahe zu Grunde gerichtet, iiberläfstdie Ehre des Angriffes den Grenadieren, die sich, unterdes Erzherzogs persönlicher Anführung, das Gewehrim Arme, auf unsere Geschütze stürzen. Zu gleicherZeit sucht die Reiterey zwischen Efsling und der Donaudurchzudringen. Alle diese Anstrengungen sind ver-geblich. Der Erzherzog, bestürzt über seinen Verlustpnd über unsere Hartnäckigkeit, leistet darauf Verzicht,