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Dritter Band.
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Abrede ziehen, und ein Versuch kostete nur wenig,da eine Wiederergreifung der Offensive von unsererSeite gegen das finke Ufer nicht zu befürchten war.Der Erzherzog that nicht Alles, was er hatte tliunkönnen und sollen; hiedurch ist aber nicht gesagt,dal's wir vernichtet worden waren, wie die Feinde un-seres Ruhmes mit aller Mühe glauben machen wollten.

Die französische Armee übertraf sich; am erstenTage kämpften 30,000 Mann heldenmäfsig gegen eineder Mannschaft und dem Material nach dreyfach über-legene Macht; am zweyten leisteten 50,000 Franzosen90,000 Oesterreichern rühmlichen Widerstand. Jedochauch diese, und vor Allen der Erzherzog Karl thatenWunder der Tapferkeit; die Kraft, die sie bey ihren»grofsen Angriffe an den Tag legten, läfst auch für dieVielverlangenden Nichts zu wünschen übrig. Wirerkannten die Soldaten von Regensburg hier nicht wie-der. Am 25 May waren die Brücken hergestellt undAlles war wieder in Ordnung; Davoust’s leichte Rei-terey setzte uns schon Tag’s darauf mit der italieni-schen Armee in Verbindung.

Diefs war die blutige Schlacht von Efsling, dieich, nebst der von Eylau, unter jene zählen kann, womir das Glück am wenigsten wollte, und wo es mirdennoch gelang, es durch die Kraft meiner Kombina-tionen und meines Willens zu beheiTsehen. Es hatihr nicht an Tadlern gefehlt, und besonders hat Ge-neral Rogniat seine Kritik über sie ergehen lassen.Er hat mir vorgeworfen, den 22sten unüberlegt ange-grilfen zu haben. Ich antwortete ihm, dafs acht, mitdem Piücken an einen Flufs gelehnte Divisionen, denenvier andere zu folgen im Begriffe sind, gar wohl das Ge-fecht anfangen können, um den zum Manövriren nüthigenRaum zu gewinnen. Wäre die Brücke nicht gebrochen,