so hätte Davoüst rechts von Lärmes debouchirt, undwenn dieser, nachdem ihm — wie den Römern bey Cannädurch Haimibal’s concave Linie •— im Cent rum übelinitgespielt wurde, sich zum Rückzuge genölhigt gese-hen hätte, so konnte Dävoust durch eine Frontverän-derung in des Feindes linke Flanke — wie diefs beyfcylau geschehen war, und einige Wochen später vöuihm selbst bey Wagram wiederholt wurde — die Sa-chen gar leicht wieder hersteilen.
Noch weiter legt er mir den Fehler zur Last, Lan-ues in zu dicken Massen in’s Centrum einer conca-veu, und, besonders an Artillerie, sehr überlegenenLinie, deren concentrisches Feuer gegen uns entschei-den mui'ste, gedrängt zu haben. Die Richtigkeit die-ser Vorwürfe kann wenigstens bestritten werden. Niekam es mir in den Sinn, hier die zu berüchtigte Ko-lonne der Engländer bey Fontenoy widerholen zu wol-len , indem ich eine einzige unbebülfliche Masse mit-ten vor eine Linie concentrisclier Feuer stellte. DieBeschaffenheit der Lage von Efsling und Aspern warbesonders geeignet, einen Angriff auf das Centrinn zubegünstigen, indem unsere Flanken durch diese Schutz-wehren vor jedem Schimpf gesichert waren. Auch darfan an nicht unbemerkt lassen, dafs einer Armee, die übereinen Flufs geht, und auf einen überlegenen Feindstufst, keine grofse Wahl der Manöver bleibt: währenddes Debouchirens selbst mufs man sich zwey Stütz-punkte am Flusse, ober- und unterhalb der Uebergangs-Linie erhalten, wenn man sich nicht dem Verluste sei-ner Brücken aussetzen will; man kann demnach nichtanders, als einen Halbbogen oder wenigstens einen ge-gen das Centrum ausspringenden Winkel bilden, umhinter diesem Centrum Raum zur Formirung derdehouchirenden Truppen zu gewinnen, während die