drey Brigaden waren deployirt, zwey davon machtenFront gegen Norden, und die eine stand im Haken,um sich gegen Rosenberg zu decken; auch St. Hilairedeplöyirte. Rogniat hat mich mehr aus Systemsucht,als in der Absicht verschrieen, diese wichtige Frage,über die sich noch so Vieles sagen läfst, in’s Klarezu bringen.
Die Strategie ist bewiesen worden ; ihre Grundsätzesind durch verschiedene Werke über den grofsen Kriegfestgestellt. Anders verhält es sich mit der Taktik,d. h. der Art und Weise, auf welche die Truppen amTage der Schlacht zu verwenden sind. Ueber dieseAufgabe ist man bey weitem nicht so einig. Man hatvielmehr in unsern Tagen den alten Streit über dieVorzüge der dünnen und der tiefen Ordnung — Gegen-stände, die man längst für erschöpft hielt — wiederaufnehmen sehen.
Es giebt verschiedene Modificirungen des System’s,die Truppen bey Schlachten zu verwenden; allein dieseEinzelnheiten vermögen nicht auf unabänderliche Lehr-sätze zurückgeführt zu werden. Beschaffenheit desBodens, das Moralische des Soldaten, und der rechteAugenblick thun Alles.
Die dünne oder deplöyirte Ordnung wurde bestän-dig von Wellington befolgt, und hieraus »chlol's man,dafs, da er über unsere Kolonnen gesiegt hat, sie diebessere sey. In den steilen Stellungen von Spanienund Portugal mufs eine Vertheidigungslinie deployirtseyn, und auf ihr Feuer zählen. Wenn Wellingtonbey Waterloo unsern Kolonnen bis zur Ankunft derPreufsen Widerstand geleistet hat, so rührt diefs da-her, dafs ein entsetzlicher Koth unserem Anprellenim Wege stand, und unserer Artillerie nicht gestattete,ihnen zu folgen; auch, weil sie zu tief waren: das