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Hauptverdienst der Kolonne ist das Anprellen; wennsie durch Terrainhindernisse oder durch zu grofse Massedavon abgehalten wird, so hat man alle Uebelständeder Kolonne ohne ihre Vortheile.
Die Abhandlung des General Jomini über die grofsenKriegsoperationen stellt eine sehr gute Schlachtordnungauf. Sie ist eigentlich nichts Anderes, als die Batail.lons-AngrifFs-Kolonne auf die zwey Züge des Centruins,allein auf eine ganze Schlachtlinie angewendet. Sieist weniger tief und beweglicher, als Folard’s Kolonne,und nicht so schwach, als die deployirte Ordnung,Wir haben sie in den ersten Feldzügen sehr häufigangewendet. Allein im Verhältnisse, als die Armeenbedeutender wurden , haben wir uns in zu grofse Ko-lonnen gedrängt, hauptsächlich hiezu durch den Wunschverleitet, soviel als immer möglich disponible Massenbey der Hand zu haben. Statt uns in zweyzügige Ba-taillons-Kolonnen zu bilden, haben wir uns oft in Di-visions-Kolonnen von zwölf hinter einander deployir-ten Bataillons aufgestellt, was einen ungeheuren Un-terschied macht (S. die beystehende Abbildung). Die-sen Vorwurf haben wir uns vorzüglich bey Albufera,an der Moskwa und bey Waterloo zugezogen 5 durch-aus aber nicht bey Efsling.
Es ist wohl zu bemerken, dafs, wenn man einetiefe Kolonne, oder eine Linie von kleiuen Bataillons-Angriffs-Kolonnen bilden will, man unumgänglich auflieyden Flanken ein Bataillon mit Rotten marschirenlassen müsse. Der gröfste Uebelstand einer Kolonneist der, anhalten zu müssen, sowie der Feind sie vonder Seite angreift. Jene Bataillons haben sie vor sol-chen Angriffen zu sichern ; da sie mit Rotten marschi-ren, können sie.dem Feinde, der die Kolonnen in denFlanken nehmen wollte* eine Front bieten: die Kolon-