Band 
Dritter Band.
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Eugen, der ihm nach Maafägalte seines Rückzugesfolgt, nimmt in Folge eines kräftigen Sturmes, gleichehrenvoll für die Stürmenden, wie für die kleineösterreichische Besatzung, die grüfstcntheils mit denWaffen in der Hand umkommt, den 17 May Malbor.glietto weg. Flitsch und Tarvis werden gleichfalls mitGewalt genommen. Eben so glücklich ist Serras beyPredel, wo er nicht geringem Widerstand findet. Wohl-feilem Kaufes bemächtigen sich Macdonald’s Truppendes verschanzten Lagers von Laybach und des Schlos-ses von Prewald. Die Milizen und die Befehlshaberdieser letzten Posten ergeben sich , beynalie ohne ei-nen Schufs zu thun. Bey 5,000 Mann fallen in unsereHände. Schilt hat mit der Besatzung von Palma-Novaeinen Ausfall gemacht, sich Triest’s ohne Schwerdt-streich bemeistert, und reiche Fänge gemacht. Es ge-währen diese Operationen einen doppelten VortliciJ,indem sie durch die Sperrung der Küsten des adriati-schen Meeres die Oesterreicher von den Engländernabtrennen, und zugleich die Vereinigung mit Marmonterleichtern.

Eugen’s Rückzug hinter den Mincio hatte jenesKorps in eine schwierige Lage versetzt, indem dieOesterreicher es in Dalmatien einscliliessen zu könnenhofften. Der General Stoischwitz beobachtete es so-gleich mit 8)000 Mann; Knesewich sollte ihn mit denin Agram zusamraengezogenen kroatischen Milizen un-terstützen, und Zach, Gouverneur von Istrien und Triest,dadurch, dafs er sich, in Gemeinschaft mit den engli-schen Kreuzern, Capo d’Istria’s bemächtigte, jenemKorps seine Kommunikation vollends absehneiden. Mar-mont hielt es für das Beste, auf die nach der Schlachtvon Sacile an ihn erlassene Aufforderung gar nicht zuantworten, und in seinen Bergen abzuwarten, welche